Burgstaaken – Stoffe beseitigen

Ölalarm in Burgstaaken

FEHMARN -ga- Zur Mittagszeit mussten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren am Freitag (17. August) zum Einsatz ausrücken. Aus einem Öltank in Burgstaaken lief Heizöl aus, es bestand die Gefahr, dass das Öl in den Hafen gelangen könne.

Vor dem Austrittsrohr der Oberwasserableitung in das Hafenbecken wurde von den Kameraden der Bannesdorfer Ortswehr eine Ölsperre gelegt.

Warum es zum Auslaufen von Heizöl bei der Befüllung eines Tanks am Getreidesilo in Burgstaaken kam, ist noch unklar. Als der Tankwagenfahrer nach einer Menge von gut 10 000 Litern feststellte, dass beim Befüllen etwas nicht korrekt läuft und er nachschaute, stellte er fest, dass eine Leitung geplatzt oder der Tank beschädigt war. Sofort stoppte der Fahrer daraufhin den Befüllvorgang. Im Keller stand das Öl rund zwölf Zentimetern hoch.

Um 12.30 Uhr wurde Alarm ausgelöst. Die Wehren aus Burg und Bannesdorf rückten mit zahlreichen Einsatzfahrzeugen und mit einem Schlauchboot mit Außenborder nach Burgstaaken aus. Am Einfüllstutzen, an dem der Ölschlauch des Tankfahrzeuges angedockt war, war ebenfalls Dieselöl ausgelaufen, das sofort mit entsprechenden Mitteln gebunden wurde. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass auslaufendes Öl in das Hafenbecken gelangt, wurde das Austrittsstück einer Rohrleitung im Hafenbecken geschlossen und zusätzlich durch die Kameraden der Bannesdorfer Wehr eine Ölsperre gelegt. Ebenfalls vor Ort waren der Leiter des Ordnungsamtes, ein Vertreter der Wasserbehörde und der Hafenmeister, so die Polizei.

Offensichtlich war aber bisher keine Verunreinigung im Wasser feststellbar. Nach den ersten vorbeugenden Maßnahmen der 20 Einsatzkräfte unter der Leitung von Gemeindewehrführer Volker Delfskamp gab es dann für die Feuerwehr nichts mehr zu tun, da das Abpumpen von einer Spezialfirma durchgeführt wurde. Durch die zuständige Wasserbehörde werden alle weiteren Maßnahmen getroffen, unter anderem wird ein Gutachter bestellt, der die Ursache des Ölaustritts genauer feststellen soll.

Quelle: fehmarn24.de