Von den Tücken der digitalen Alarmierung

Auf die Tücken der digitalen Alarmierung ging Gemeindewehrführer Volker Delfskamp im Rahmen jüngster Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bannesdorf ein.So habe es am 27. Dezember einen Ausfall gegeben. Eine Schnittstelle zwischen der Leitstelle in Bad Oldesloe und der Telekom haben nicht funktioniert, daher seien die Meldeempfänger für 2 Stunden ausgefallen. Der Fehler sei behoben worden, nun gehe es darum, dass dieser Vorfall sich nicht wiederhole, so Delfskamp.
Er nannte ein Negativbeispielen Sachen digitale Alarmierung: Beim Brand Südermühle in Petersdorf habe er sich dazu entschieden, von den drei Atemschutzschleifen Ost, Mitte und West die Mitte auslösen zu lassen. Es sei eine ganze Zeit gar nichts passiert. Dann sei er Delfskamp, gebeten worden, die Leitstelle anzurufen.
Die gibt es gar nicht, die können wir gar nicht auslösen, habe die Leitstelle zur großen Verwunderung von Volker Delfskamp am Hörer gesagt. „Gut, das diskutieren wir später“, ließ Volker Delfskamp ersatzweise die Feuerwehren Landkirchen, Vadersdorf und Bissdorf auslösen, um die erforderliche Menpower hinzubekommen. „Das ist dann auch gemacht worden. Weitere 3 Minuten später löste dann die Atemschutzschleife Mitte aus.“ Die sei wohl dann im Rechner gefunden worden. Auch die Mitarbeiter der Leitstelle in Bad Oldesloe hätten erhebliche Probleme mit der Umsetzung, so Volker Delfskamp
Hauke Nerl von der Burger Wehr, Gruppenführer der Gefahrgutserkundungsgruppe Fehmarn, warb in eigener Sache. „Wir haben absolute Personalprobleme“, appellierte er im Rahmen der Jahresbilanz vor den Bannesdorfer Kameraden und der Abordnung befreundeter Wehren. „Macht bitte Werbung in euren Wehren“, bat Hauke Nerl, gerade Atemschutzgeräteträger seien willkommen, warb er für diese „interessante und auch wichtige“ Aufgabe.

Quelle: Fehmarnsches Tageblatt – 17. Januar 2014