Puttgarden: Großeinsatz für Polizei und Rettungskräfte am Fährbahnhof

FEHMARN – Das volle Ausmaß der aktuellen Flüchtlingssituation bekam Fehmarn am Mittwoch (09. September) in seiner ganzen Tragik zu spüren. […] Für den ICE 35 aus Hamburg, der gestern kurz nach 15 Uhr im Fährbahnhof einlief, war dort erst einmal Endstation. Im Zug: 54 Flüchtlinge, darunter ein Kleinkind. Sie konnten die Weiterfahrt nach Rødby nicht antreten, weil ein Verlassen der Scandlines-Fähren in Dänemark nicht erlaubt war.

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[…] Alle Strapazen der lange Reise, alle Ausweglosigkeit, alle Hoffnungslosigkeit sollen gar schließlich in der Androhung eines Flüchtlings gegipfelt haben, sich etwas anzutun. Dieses Gerücht hielt sich hartnäckig, vorsichtshalber wurden Rettungs- und Einsatzkräfte alarmiert.

Vor Ort waren 40 Kameraden der Wehren aus Burg, Bannesdorf und Puttgarden-Todendorf, die von der Leitstelle mit dem Stichwort „Feuer mittel, Ankündigung Selbstverbrennung im Asylzug, Fährbahnhof Puttgarden“ alarmiert worden sein sollen.  […]

Quelle: fehmarn24.de