Mordgaudi, a flotte Musi, bayrische Küche – zahlreiche Gäste feiern Oktoberfest

FEHMARN – “Ein Prosit der Gemütlichkeit”, musikalischer Ausdruck dafür, dass es den Gästen des 3. Oktoberfestes, zu dem die Feuerwehr Bannesdorf Urlauber und Einheimische am Sonnabend eingeladen hatte, so richtig gut ging, wurde im Laufe des bayrischen Abends des Öfteren angestimmt.

Während sich das Original auf der Münchener Theresienwiese langsam dem Ende zuneigte, ging es auf Fehmarn erst richtig los. Zahlreiche Gäste hatten sich auf dieses bajuwarische Fest gefreut. Viele von ihnen hatten ihr Dirndl beziehungsweise die Lederhose aus dem Kleiderschrank geholt und sich auf den Weg zur Bannesdorfer Wehr gemacht, die ihr Feuerwehrhaus einschließlich der aufgestellten Zelte blau-weiß dekoriert hatte. Während am Nachmittag die “Vogelberg-Musiker” mit ihrer Blasmusik die Besucher in feuchtfröhliche Stimmung versetzte, übernahmen die “Huni’s” am Abend das musikalische Regiment. Es wurde geschunkelt, mitgesungen und getanzt.

Der Hunger wurde mit bayrischen Spezialitäten gestillt. Es gab Weißwürste, Schweinshaxe, Leberkäse, Brezeln, und einiges mehr aus der bajuwarischen Küche. Als flüssige Verpflegung stand natürlich der beliebte Gerstensaft im Mittelpunkt des Abends.

Gegen 18:30 Uhr hatte der stellvertretende Wehrführer Andreas Schacht das Anstechen des Bierfasses vorgenommen. Zwar klappte es nicht gleich beim ersten Hammerschlag, doch nach mehrmaligem Ansetzten war es denn soweit und er konnte laut, urbayrisch, verkünden: “O’ zapf is!”.

Zu den Gästen des Abends zählte unter anderem die aus Orth an der Donau angereiste Delegation, die im Rahmen des Partnerschaftsjubiläums übers Wochenende auf Fehmarn weilte. Auch Bürgermeister Jörg Weber ließ es sich nicht nehmen, mit seiner Familie vorbeizuschauen und tüchtig mitzufeiern.

Gut taten die Oktoberfestbesucher daran, in den großen roten Plastikeimer zu greifen, denn hier warteten Tombolalose auf ihre Käufer. Rund einhundert wertvolle Preise gab es zu gewinnen, die der Wehr zum größten Teil Förderer und Sponsoren zur Verfügung gestellt hatten.

Quelle: Fehmarnschis Tageblatt vom 04. September