Puttgarden: Alarm am Einkaufsparadies „Portcenter“

Puttgarden a. F. Helle Aufregung im Fährhafen Puttgarden: Sirenenalarm, Blaulicht, Großeinsatz mehrerer Feuerwehren — das wirkte alles sehr realistisch. Und sollte es auch: Es war eine vorher nicht angekündigte Alarmübung am schwimmenden Einkaufsparadies „Portcenter“.

Große Alarmübung vor dem Portcenter: Vier Wehren waren im Einsatz

Daher ging‘s für die Schnäppchenjäger aus Skandinavien mit dem Einkauf im Portcenter ungestört weiter. Allenfalls ein paar Dänen und Schweden schauten sich draußen kurzzeitig das Geschehen an. Es war ein bitterkalter Abend, auch für die Einsatzkräfte der Wehren aus Puttgarden/Todendorf, Bannesdorf und Vadersdorf/Gammendorf sowie der Burger Ortswehr, die mit ihrer Drehleiter im Einsatz war. Denn die wurde dringend benötigt: Hoch oben im Portcenter — so das Übungsszenario — brannte es nicht nur, sondern es sollte auch mehrere Verletzte geben. Ein sicherer Zugang zu ihnen war aber nur über die Drehleiter und die äußeren Treppen möglich.

Wer von den Schaulustigen — darunter auch zahlreiche Scandlines-Mitarbeiter — in der Kälte ausharrte, bekam daher vor der Rückreise über den Fehmarnbelt einiges zu sehen. Und die Wehren? Sie übten unter realitätsnahen Bedingungen, was im Falle eines Falles im Portcenter, das täglich von Tausenden Kunden aufgesucht wird, nötig ist. Dazu gehört vor allem eines: ein gute Ortskenntnis, die im Ernstfall lebensnotwendig ist.

Quelle: Lübecker Nachrichten vom 26. Februar 2016